Literatur
DER WERT LIEGT DARAN, DASS ICH SELBER ETWAS KANN
1. Das Unternehmen
Wir setzen uns an den Tisch. Wir haben zu essen und zu trinken dabei. Hut auf dem Kopf. Musik: Lang Lang Klavier CD
Guten Abend meine Damen und unsere Herren! Unser Thema heute ist: Wie bin ich anderen hinterher, aber doch immer einen Schritt voraus. Man soll Pflichten haben und sie auch erkennen.
Wer will was von mir, warum, woraus?
Ich habe deliktische Ansprüche: Ich weiß, dass das gefährlich ist, aber ich will es! Mein geistiges Auge (Stirn Chakra) sagt mir was ich zu tun habe.
Ich habe Frustrationstag. Denken Sie bitte an meine Frustrationstoleranz.
Hier geht es aber ums Prinzip! Je nach Lust wird entschieden was Markt und Güte ist. Aber der Kunde muss ein Wahlrecht haben!
Ich habe nie mehr gelernt als aus meine Fehler.
(einen Sack Kartoffel steht daneben) Es ist ein Zusammenhang nicht zu leugnen. Jetzt gehen wir rein in die Kartoffeln. Die 50 Zentner liegen nicht in der Gegend. Was ist, wenn ich von Anfang an Mist liefere? Dann bekomme ich auch Mist zurück.
2. Die Liebe
(erzählt dem Carlo - Claudia und Clara sind draußen) Ich habe eine erotische Beziehung: diese Frau liebt mich aber Sie weiß nichts davon. Wir machen einen kurzen, klaren Erbvertrag: meine Frau erbt alles!
Gedanklich ist das ein Sprung. Aber um eine Kleinigkeit zu definieren: Wenn man auf einen Bein steht, ist es gut, auf zwei Beinen besser, auf drei es noch besser. (Carlo tut das mit den Beinen. 3. Bein ein Holzstock)
Biblische Lesung
Die Schlange sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von der Früchte des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft Ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.
Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß.
3. Das Brainstorming
Die Pauke macht tam tam. Clara und Claudia kommen wieder herein und machen Lärm mit ihren Schuhen
Das sind Schritte die die Erde erbeben lassen!
(zu Christoph) Bist du markentreu! Hast du jetzt Zeit, vielleicht nächstes Jahr? Dann warte ich so lange bis du Zeit hast! (dreht sich zu Claudia) Wie kann ich ihn loswerden ohne ihm weh zu tun? Eine verkaufte Forderung macht keine Arbeit mehr.
Wir nehmen eine Liste als Kriterium, machen einen Brainstorming und konzentrieren uns auf eine gemeinsame Ideenfindung
(spricht zum Publikum) Und damit zu den hohen Punkt zu kommen: Quantität vor Qualität. In der heutigen Zeit muss man das Beste haben: die beste Schule, den besten Architekt, das beste Auto, die beste Frau und das beste Getränk!
Über das Werk
Dieses theatralische Werk verbindet Wirtschaft, Philosophie und menschliche Beziehungen in einem einzigartigen Dialog. Es reflektiert die Komplexität des modernen Lebens und die ewigen Fragen nach Wert, Liebe und Sinn.
Die Charaktere repräsentieren verschiedene Aspekte der menschlichen Natur und gesellschaftlichen Rollen, während sie durch alltägliche und existenzielle Themen navigieren.
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